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Das Einmaleins des SEO: Optimieren wie ein Profi

SEO: Suchmaschinenoptimierung In diesem Artikel möchte ich Einsteigern eine erste Guideline zum Thema Suchmaschinenoptimierung an die Hand geben. Schließlich füllt das Thema dicke Bücher und Foren. Keine Angst, auch wenn es zu Beginn so scheinen mag – SEO ist keine Zauberei. Seid mutig und fangt an.

Kurz gesagt: SEO macht, dass eine Seite mehr oder weniger gut auf Google gefunden wird.

SEO teilt sich auf in die zwei großen Gebiete On-Page-SEO und Off-Page-SEO. Unter On-Page-Optimierung versteht man alle Optimierungen, die man direkt in der Webseite umsetzt. Dazu zählen: gute Webtexte inklusive guter Überschriften sowie technische Aspekte, wie das Setzen der Meta-Tags.

Unter Off-Page-Optimierung versteht man im Umkehrschluss alles, was eben nicht direkt auf der Webseite umgesetzt werden kann, sondern ausserhalb davon liegt. So auch das sogenannte Link-Building, das Aufbauen von Links, die zur eigenen Webseite führen. Das On-Page-SEO muss so gut sein, dass es eine solide Grundlage für das spätere Link-Building darstellt. Im Folgenden befassen wir uns erst einmal nur mit On-Page-SEO.

Alle SEOs (also Menschen, die SEO betreiben) beginnen das On-Page-SEO auf ihre Weise. Die folgende Herangehensweise ist meine eigene. Sie ist nicht nach der Wichtigkeit der einzelnen Punkte sortiert. SEO ist ein Puzzlespiel aus vielen Aspekten, die in ihrer Gewichtung unterschiedlich sind.

Im folgenden gehe ich davon aus, dass die Webseite überhaupt durch den Googlebot crawlbar ist und nicht etwa die robots.txt dies verhindert.

Suchwortanalyse oder Keyword Research

Am Anfang einer jeden vernünftigen On-Page Optimierung steht eine ausgiebige Keywordanalyse. Die Suchwortanalyse dient dazu, die passenden Suchwörter für potentielle Kunden zu finden. Es soll also eine bestimmte Gruppe von Leuten auf der Webseite landen.

Das Thema Keyword Research wurde schon von verschiedenen Autoren aus unterschiedlichen Blickwinkeln behandelt. Deshalb an dieser Stelle nur ein ganz kurzer Abriss:

Versetze Dich in die Köpfe Deiner potentiellen Kunden und überlege Dir, wonach diese suchen könnten, um auf Deine Webseite zu gelangen.

Nutze hierzu zum Beispiel den Google Adwords Keywordplanner.

Die Wahl der richtigen Keywords ist essentiell für die On-Page-Optimierung. Wähle nicht nur Suchwörter, die aus einem Wort bestehen, sondern auch Wortkombinationen mit bis zu vier Wörtern.

Zum Beispiel:

Café

Café Freiburg

Café Freiburg Münsterplatz

Café Freiburg Münsterplatz Kuchen

Mit diesen Wortkombinationen hast Du die Möglichkeit, sogenannte Long-Tail-Keywords abzugreifen, die eventuell von Deiner Konkurrenz nicht bedacht wurden. Es geht also darum, eine Nische zu beschreiben. Während das Suchwort Café sehr häufig gesucht wird, wird Café Freiburg Münsterplatz weniger oft gesucht. Somit ist die Konkurrenz nicht so groß, wenn es um die vorderen Plätze bei Google geht. Genau darum lohnt es sich aber längere Keywordkombinationen auszuprobieren. Es ist sehr viel einfacher für solche Keywords gut auf Google gerankt zu werden.

Diese Keywords gilt es nun geschickt im Text unterzubringen. Aber bitte nicht übertreiben. Wer Keywords einfach nur aneinanderreiht oder zu viele Keywords einbaut, der wird schnell von Google abgestraft. Schreibe in einem natürlichen Stil und so, dass die Besucher einen wirklichen Mehrwert von der Webseite haben. Das wird auch Google gefallen.

404 und 301

Suche nach allen kaputten Links (404s) und temporären redirects (302s) in Deiner Seite. Dabei können Dir Tools wie Screaming Frogoder Link Sleuth behilflich sein.

Mache eine Liste aller Links, die einen Redirect benötigen und erstelle diesen entweder über die HTACCESS oder über ein Plugin Deiner Wahl.

Leite alle kaputten Links (404s) auf die jeweils entsprechende neue Seite. Gibt es keine entsprechende Seite, dann verweise auf die Homepage (also die Hauptseite) damit kein Linkjuice verloren geht.

Wandle ggf. alle 302s in 301 redirects um. Dies macht das Traversieren der Webseite sowohl für Suchmaschinen als auch für menschliche Webseitenbesucher einfacher.

Einbau der Metadaten (Title, Meta Description, H1 & ALT) Nachdem Du eine ausgiebige Keywordrecherche gemacht hast, ist der nächste Schritt, ansprechende Metadaten-Tags für alle relevanten Seiten zu erstellen.

Title Tags

Bei den Title-Tags solltest Du möglichst keine Keyword-Aufzählungen verwenden. Statt dessen nimm lieber beschreibende Formulierungen als Title Tags, die einem Slogan aus der Werbebranche gleichkommen.

Anstatt: Käsekuchen Freiburg lecker

Sowas wie:

Leckerer Käsekuchen für Freiburg und die Welt

Ein beschreibender Title Tag liest sich natürlicher und ist auch besser für Conversions. Achte auch darauf, dass der Title Tag nicht länger als 50 bis 60 Zeichen ist. Alles darüber wird von Google abgeschnitten, was wiederum die Userexperience senkt.

Meta Description

Meta Descriptions werden nicht mit in die Rankings hineingerechnet aber Sie werden von Deinen Kunden gelesen und die sind möchten überzeugt werden. Die Meta Description kannst Du auch effektiv für einen Call to Action für Dein Produkt oder Deine Dienstleistung verwenden.

Mach‘ Suchende neugierig, durstig, hungrig – auf dein Produkt. Hierfür hast Du 155 bis 160 Zeichen, das ist die empfohlene Zeichenlänge für Meta Description Tags.

Beispiel:

Schon aus der Schachtel strömt Ihnen der Duft in die Nase. Das ist er: der leckerste Käsekuchen Freiburgs. Probieren Sie ihn doch einfach selbst.

H1 – gute Überschriften setzen

Versuche einen beschreibenden H1 Tag mit relevanten Keywords zu finden, ohne es dabei zu übertreiben. Dein Ziel sollte es sein, Deiner Audienz die beste User Experience zu geben.

Pro Seite solltest Du nur einen H1 Tag verwenden.

ALT Tags

Während Du alle Alt Tags optimierst, optimiere die Bilder gleich mit. Versuche beschreibende Alt Tags für Deine Bilder zu finden – Google mag das. Und baue Deine wichtigsten Keywords gleich mit ein. Zum Beispiel verwende so etwas wie „Ein Käsekuchen steht auf einem gedeckten Kaffeetisch – Käsekuchen Freiburg“. Wer weiß – die Bilder können auch bei Google images auftauchen und relevanten Traffic auf Deiner Webseite erzeugen.

Website URL Canonicalization

Für diesen Schritt empfehle ich eines der oben genannten Website Analyse Tools, um sicher zu stellen, dass keine der Seiten doppelte URLs besitzen. Stelle sicher, dass die nicht-www 301 auf die www weiterleiten und umgekehrt.

Ein anderer wichtiger Aspekt, der gerne übersehen wird, sind URL Erweiterungen, die manchmal als Duplicates auftauchen. Zum Beispiel findest Du heraus, dass da zwei URLs wie www.site.de und www.site.de/home.php existieren.

Stelle sicher, dass es nur eine Version für alle URLs gibt. Sobald es mehrere Versionen gibt, wirst Du von Google für Duplicate Content abgestraft werden und das willst Du natürlich nicht. Mit Screaming Froh lässt sich das schnell überprüfen: Sortiere alle URLs nach Namen und Du wirst schnell erkennen, wenn ähnlich lautende URLs dicht beieinander stehen. Sobald Du die doppelten URLs gefunden hast, leite eine von beiden per 301 auf die andere um.

E-Shops

Bei Onlineshops solltest Du darauf achten, dass alle kanonischen Seiten einen „rel-canonical“ Tag besitzen.

Jedes mal, wenn eine Seite nach Preisen oder Bewertungen sortiert wird, erzeugt sie eine neue Seite bzw. URL, welche das entsprechende rel-canonical tag in sich trägt. Hier gibt es einen grossartigen Artikel von Google bezüglich rel-canonical tags.

Seitenladegeschwindigkeit

Verwende Google Page Insight oder Pingdom Website Speed Test um zu sehen, wie schnell Deine Seite lädt. Schon seit längerem ist bekannt, dass Google die Ladegeschwindigkeit als Rankingfaktor in die Suchrankings mit einbezieht. Und das aus gutem Grund. Als User ärgere ich mich auch über langsam ladende Webseiten. Google nimmt dies zur Kenntnis und gibt somit schnell ladenden Webseiten den Vorzug.

Je nach Größe der Webseite liegt ein guter Wert jenseits von 90 – dies gilt sowohl für die Desktopversion als auch für die mobile Version. Falls Deine Webseite langsamer ist, nimm Dir Googles Empfehlungen zu Herzen und bessere die Webseite entsprechend der Empfehlungen nach. Manchmal handelt es sich um ganz einfache Änderungen in der HTACCESS Datei, manchmal sind es aber auch Änderungen, die die Bildgröße betreffen oder aber Änderungen im JavaScript.

XML Sitemap

Stelle sicher, dass Deine Webseite eine sitemap besitzt. Am einfachsten kannst Du das überprüfen, indem Du folgendes eingibst: www.deinewebseite.de/sitemap.xml.

Falls ein 404 Fehler angezeigt wird, heisst das, dass Du keine XML sitemap besitzt. Diese Art von Sitemap wird von großen Suchmaschinen empfohlen und hilft den Bots dabei herauszufinden wie viele Seiten Deine Webseite besitzt.

Es gibt verschiedene Tools, mit denen Du eine solche XML Sitemap erstellen kannst. Erstelle eine und lege sie per FTP im Root Directory Deiner Webseite ab. Alternativ kannst Du auch Dein Lieblingsplugin für WordPress oder für das CMS Deiner Wahl benutzen. Für WordPress geht das zum Beispiel mit SEO Yoast.

Social Media Icons

Du solltest in den größeren Sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und Google+ vertreten sein. Dann gehe noch einen Schritt weiter und implementiere Social Media Icons in Deine Webseite. Dies hilft nicht nur Google, Deine Webseite mit diesen Plattformen in Verbindung zu setzen, sondern hilft auch der UX (der User Experience), da diese Icons eine zusätzliche Ebene des Vertrauens mit sich bringen, wenn der User Deine Webseite besucht.

Mal ganz ehrlich, welches Unternehmen hat heute noch kein Profil in Sozialen Netzwerken?

Inhalte / Optimierung der Textlänge

Es gibt mehrere Studien, die sich mit dem Thema langer Content versus kurzer Content auseinandersetzen. Ohne zu sehr ins Detail zu gehen: meine persönliche Empfehlung bezüglich der Textlänge der wichtigen Seiten lautet, auf ungefähr 400 Zeichen oder mehr zu optimieren.

Natürlich wird die „Kontaktseite“ nicht viel Inhalt haben. Generell lässt sich aber sagen: mehr Text wird Deiner Webseite nicht schaden, aber weniger Content kann Deine Seite als zu dünn rüberkommen lassen.

Im Zweifel lasse die Texte für Deine Webseite von einem Profi schreiben. Dies beeinflusst sowohl die Konversionsraten (das Verhältnis von Besuchern Deiner Webseite zu konvertierten Käufern Deiner Dienstleistung bzw. Deines Produktes) als auch die Sichtbarkeit in Suchmaschinen positiv.

Schema.org

Für alle, die bislang mit Schema.org wenig vertraut sind: Es handelt sich um ein Vokabular, um Suchmaschinen bestimmte Informationen über Deine Webseite näher zu bringen. Z.B. die offiziellen Öffnungszeiten oder die Adresse. Diese Information werden dann (teilweise) in den Suchergebnissen von Google mit eingebunden.

Falls Du Produkte verkaufst, so hilft es Google z.B. Reviews und Bewertungen direkt in den SERPs mit aufzulisten. Falls Du ein Autor eines Artikels bist, würde Google Dein Autorenbild direkt neben Deinem Artikel einblenden. Das erhöht die Click-Through-Rate (CTR) enorm.

Es ist wichtig, dass Deine Webseite eine bestimmte Form von Schema.org Vokabular verwendet.

Mehr zu Schema.org in diesem youtube-Video.

Webseitenstruktur und -architektur (auch interne Verlinkung) Stelle immer sicher, dass Deine Seiten über eine Hauptnavigation verlinkt sind.

Das bedeutet, dass es eine logische Ordnung Deiner Produkte und Dienstleitungen gibt. Zum Beispiel sollte eine Seite Über Autos weiter aufgeteilt werden in verschiedene Autotypen. Die URL-Struktur sollte so ähnlich aussehen:

www.site.de/autos/kombis www.site.de/autos/limousinen www.site.de/autos/cabrios Das hilft Suchenden (und Suchmaschinen) logische Verknüpfungen zwischen all den unterschiedlichen Seiten Deiner Webseite zu finden.

Stelle ausserdem sicher, dass alle Seiten auf Deiner Webseite miteinander verbunden sind, um zu verhindern, dass es verwaiste Seiten gibt oder Seiten, die nicht mit der Navigation oder irgendeiner anderen Seite verbunden sind. Google findet Seiten, indem es Links folgt – eine Seite, die intern nicht verlinkt ist, wird von Google nicht indexiert werden.

Kontaktinformationen

Ein weiterer Aspekt, der Vertrauen gegenüber Suchmaschinen und Usern zugleich aufbaut: Gib auf Deiner Webseite immer eine Kontaktnummer und eine E-Mail Adresse an. Ob Du nun ein lokales Business betreibst oder eine Shopwebseite, Deine Kunden werden mit Dir in Kontakt treten wollen.

Stelle sicher, dass diese Informationen leicht zugänglich sind.

So, und das war’s! Eine kurze Schritt-für-Schritt Anleitung, um SEO wie ein Profi zu betreiben. Sobald Du diese Themen bearbeitet hast, hast Du bereits einen guten Teil der On-Page-Optimierung behandelt und kannst Dich im Anschluss dem Link-Building zuwenden.

Hier geht’s zu Teil 2 (Off-Page-Optimierung)

Oder lieber machen lassen? Ruf‘ doch mal an oder schreibe eine Mail:

Tel: 07664 – 920 94 35 oder info@werkzeug-kasten.com

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